Am Mittwoch, 8. April 2026, war ich beim State of the Open Home Event in Utrecht – und das war ehrlich gesagt mehr als nur eine klassische Produktvorstellung.
Hier ging es nicht nur um neue Features von Home Assistant, sondern vor allem um die Zukunft der gesamten Open Home Foundation – und die Rolle der Community darin.
Ich nehme euch einmal mit durch meine Eindrücke, die wichtigsten Ankündigungen und was davon wirklich relevant ist.
Zum Video: https://youtu.be/odD3rOCqwUg
Zum Live-Video direkt von der Open Home Foundation: https://www.youtube.com/watch?v=XyAL1to3Lm4
🚗 Anreise & erster Eindruck
Utrecht liegt für mich etwa 2,5 Stunden entfernt – also perfekt für einen Trip nach Feierabend. Das Event ging erst um 18 Uhr los.
Das Event selbst war überraschend „community-nah“:
- keine sterile Messe
- keine klassische Marketingveranstaltung
- sondern viele Gespräche, Austausch und echtes Interesse am Feedback
Vor Ort waren unter anderem:
- Nabu Casa
- Apollo Automation
Gerade Apollo war spannend, weil sie stark im ESPHome-Bereich unterwegs sind.
🧠 Fokus: Community ist kein Buzzword
Was sich durch das gesamte Event gezogen hat:
👉 Home Assistant wird für die Community gebaut – und mit ihr zusammen weiterentwickelt
Das wurde nicht nur gesagt, sondern auch konkret untermauert:
- Neues Community Department
- Mehr Budget für Community-Arbeit
- Direkter Austausch mit Verantwortlichen und Entwicklern vor Ort
Das merkt man auch in Gesprächen – da sitzt niemand auf einem hohen Ross.
🧪 Labs Features – schneller Feedback bekommen
Ein spannender Punkt waren die sogenannten Labs Features.
Das sind:
- neue Funktionen
- noch nicht final
- aber bereits nutzbar
👉 Wichtig:
Das ist keine klassische Beta, sondern bewusst früher Zugriff mit dem Ziel:
Feedback aus der Community schneller einbauen
🛠️ Fokus 2026: Einstieg vereinfachen
Ein ganz klarer Schwerpunkt für 2026:
👉 Home Assistant soll einfacher werden
Konkret heißt das:
- bessere Installationsführung
- weniger YAML
- mehr visuelle Konfiguration
- einfachere Dashboards
- vereinfachte ESPHome-Nutzung
Das Ziel ist klar:
👉 Mehr Leute ins Ökosystem holen, ohne die Power zu verlieren
🔊 Neues Protokoll: Offenes Streaming
Ein eher technisches, aber spannendes Thema:
👉 SENDSPIN – Ein neues Open-Source-Protokoll für synchronisiertes Audio & Streaming
- Multiroom-Audio
- Visualisierung
- unabhängig von Herstellern
Das Ganze ist noch in Entwicklung – aber wieder typisch:
👉 Community darf früh testen und mitgestalten
🧩 Hardware & Partner
Auch auf Hardware-Seite gab es Einblicke:
Nabu Casa
- arbeitet an neuen Geräten
- u. a. ein IR-Blaster (für klassische Fernbedienungsgeräte)
Apollo Automation
- Fokus auf ESPHome
- Ziel: Einstieg deutlich vereinfachen
🗺️ Mein persönliches Highlight: Die Roadmap
Das war für mich der wichtigste Punkt des Events:
👉 Die Home Assistant Roadmap ist jetzt öffentlich auf GitHub
https://github.com/orgs/home-assistant/projects/29
Und noch wichtiger:
👉 Jeder kann mitmachen
- Feature-Vorschläge
- Diskussionen
- Feedback
- Priorisierung
Die Struktur:
- Planung in 2-Monats-Zyklen
- ca. 50% der Zeit für Roadmap
- 50% für Maintenance & laufende Themen
Das ist aus Produkt-Sicht extrem spannend – und ziemlich transparent.
🍻 Community & Gespräche
Nach der Präsentation ging es weiter mit:
- Austausch mit Entwicklern
- Gespräche mit anderen Nutzern
Ich konnte u. a. sprechen mit:
- Entwicklern aus dem Core-Team
- Community-Organisatoren
- anderen Content Creators
Und genau das macht solche Events wertvoll.
🎁 Und was war in der Goodie-Bag?
Natürlich durfte das Unboxing nicht fehlen 😄
Drin waren u. a.:
- Poster
- Sticker
- eine Cap
- Home Assistant Socken (ole! ;))
Nichts Weltbewegendes – aber nett.
⚡ Fazit: Die Richtung stimmt
Mein Eindruck nach dem Event:
👉 Home Assistant entwickelt sich genau in die richtige Richtung
Was besonders auffällt:
Positiv:
- extrem starke Community-Einbindung
- klare Vision
- Fokus auf Usability
- mehr Transparenz
Herausforderung:
- Balance zwischen Einfachheit und Flexibilität
🧠 Mein Takeaway
Home Assistant ist kein klassisches Produkt.
👉 Es ist ein Community-getriebenes Ökosystem – und das wird jetzt noch konsequenter umgesetzt.
Und genau das macht es langfristig so stark.


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